Hallo Nordwestkurve!

Mit diesem Text richten wir uns an jeden einzelnen von euch.

Wie ihr sicherlich alle bereits mitbekommen habt, waren die vergangenen Tage rund um die Adler alles andere als ruhig. Die Entlassung und das Hausverbot gegen den Mann unter dem Hamsterkostüm schlugen hohe Wellen – und das mit vollster Berechtigung!

Es kann nicht der Ernst der Verantwortlichen sein, dass man das Verhalten der Gästefans duldet, den Kopf des „Maskottchen“ rollen lässt und in seinem Statement quasi einen Becherwurf legitimiert.

An dieser Stelle sind folgende Zeilen aus dem Statement der Adler zu zitieren:

„Meines Wissens ist das Bier erst geflogen, als Udo der Hamster mit obszönen Gesten für Provokationen gesorgt hat. Daraufhin hat man versucht, ihn mit Bierbechern zu treffen, wobei einige Becher auch im Publikum landeten.“

Quintessenz:  Da die Becher erst als „Reaktion“ flogen ist das natürlich verständlich und zu akzeptieren!

Ob das die betroffenen ADLER-Fans im Unterrang so unterzeichnen bleibt zu bezweifeln. Stattdessen versucht man seine sterile-weiße Weste als „Saubermänner“ der Liga zu wahren und sich von jeder Schuld freizusprechen. Dieses vorsätzliche Verhalten lässt so manches Fan-Herz bluten und sorgt nur noch für ungläubiges Kopfschütteln innerhalb der Fangemeinde.

Als würde dieses Handeln und die mehr als lächerliche Außendarstellung nicht genügen, beginnt man von Vereinsseite nun damit, gezielt Nutzerbeiträge auf der Facebook-Seite zu löschen. Man beginnt also den Stift der Zensur anzusetzen, um die Kritik niederzuschlagen? Seine eigenen Fans zensieren? Damit geht es mehr als nur ein paar Schritte zu weit!

Ist man derart Kritikunfähig und verkommen, dass man um jeden Preis jegliche negative Stimmung von sich fernhalten möchte?

Das alles dürfen WIR uns nicht gefallen lassen!!

Aus diesem Grund haben wir uns für das Spiel gegen die Panther aus Augsburg eine gemeinsame Aktion überlegt, bei der wir hoffentlich auf jeden einzelnen von euch zählen können. Denn in dieser Situation sind wir nur gemeinsam stark! Wir können hier und jetzt deutlich zeigen, dass wir trotz aller Differenzen eine Einheit sind, wenn es um unsere Fanbelange geht. Der Fan im Einzelnen und die Fangemeinde in der Gesamtheit stellen den Grundpfeiler eines Vereins dar, dass sollte den Verantwortlichen vor Augen geführt werden. Also lasst uns an einem Strang ziehen und ein klares Statement abgeben!

Zu diesem Zwecke haben wir eine Druckvorlage angelegt, die ein Verbotsschild mit der Aussage „Zutritt für unbefugte Emotionen verboten!“ darstellt. Hierbei hoffen wir darauf, dass ihr fleißig für euch und eure Freunde den Drucker qualmen lasst, die Copyshops eurer Stadt leer druckt und die Vorlage und den Beitrag fleißig teilt! Lasst uns ein Meer aus Verbotsschildern erschaffen, lasst uns zeigen dass wir mehr als nur Konsumenten und Kunden sind!

Zusätzlich zu den Verbotsschildern wird es ein großes Spruchband geben, dessen Text noch geheim bleibt, aber sich in den Kontext der Verbotsschilder einreihen wird. Des Weiteren rufen wir jeden einzelnen, jeden Fanclub und jeden Freundeskreis dazu auf, sich Pinsel, Farbe und Tapete zu schnappen und seine Meinung niederzuschreiben. Dass so etwas klappen kann hat „Spieltag-58“ gezeigt! Also macht den Mund auf, sagt eure Meinung und werdet kreativ! Die Fangemeinde muss leben und sich gegen das stemmen was sie über sich ergehen lassen muss.

Um die Aktion final abzurunden und ein unmissverständliches Statement zu setzen, welche Bedeutung WIR Fans haben, rufen wir euch alle dazu auf, die Stimme bis zur ersten „Powerbreak“ ruhen zu lassen. Mit Ablauf der 90sekündigen Unterbrechung gilt es das restliche Drittel Vollgas zu geben und das weite Rund in ein Tollhaus zu verwandeln!

Die Verantwortlichen müssen spüren was eine tote Halle bedeutet und was passiert wenn man die Emotionen, die unser geliebter Sport mit sich bringt, mit Füßen tritt!

Also ran an die Drucker, Pinsel und Tapeten!  Der Sport und UNSER Verein leben von seinen Fans, den Emotionen und der Leidenschaft! Dem dürfen wir uns nicht berauben lassen! Vor allem nicht von „Political Correctness“ und einem „Saubermann“-Image!

Freiraum für Emotionen! Freiheit für Udo!